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SONSTIGES/8095: Tragisches und Kurioses - 16.04.2019 (SB)


VOM TAGE


Anwohner wollten bei Bombenentschärfung Wohnung nicht räumen

Immer noch werden Bomben und Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die gefährlich werden können. Häufig müssen deshalb Anwohner oder Beschäftigte wegen einer Detonationsgefahr die Gegend vorübergehend verlassen. In der Regel folgen die Anwohner den Aufforderungen der Behörden, auch wenn es lästig ist, seine Wohnung, Werkstatt oder sein Geschäft zu verlassen.

Jetzt hat die Stadt Essen zum ersten Mal Strafen gegen Bürger verhängt, die sich bei einer Bombenentschärfung geweigert hatten die Gefahrenzone zu verlassen. Die Polizei hatte daraufhin damit gedroht, die Leute gewaltsam zu entfernen.

Laut WDR1 müssen die Personen mit einem Bußgeld zwischen 100 und 200 Euro zuzüglich Bearbeitungskosten rechnen. Zwei Mal wurde innerhalb einer Woche eine Fliegerbombe in Essen-Frohnhausen entschärft. In beiden Fällen wurde die Evakuierung durch Anwohner behindert, so die Stadt Essen.

16. April 2019


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