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SOZIALES/7910: Arbeit, Soziales und Familie - 15.09.2018 (SB)


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UNDP stellt Entwicklungsindex 2017 vor

Achim Steiner, der Leiter des Uno-Entwicklungsprogramms UNDP, hat am Freitag in New York den aktuellen Index der menschlichen Entwicklung und Lebensqualität vorgestellt. Für die jährlich erscheinende Aufstellung wurden Lebenserwartung, Bildungsniveau und Einkommen in 189 Ländern und Regionen miteinander verglichen. Demnach ließen sich 59 von ihnen der Gruppe von Ländern mit sehr hoher menschlicher Entwicklung zuschlagen. Vor acht Jahren waren es 46 gewesen. Trotz dieser positiven Tendenz sind die Unterschiede zwischen den Ländern für die Bevölkerung von erheblicher Bedeutung. Kinder aus hoch entwickelten Ländern leben durchschnittlich 19 Jahre länger als Kinder aus den am wenigsten entwickelten Ländern. Außerdem besuchen sie sieben Jahre länger eine Schule. Den Index für 2017 führt nach wie vor das ölreiche Norwegen vor der Schweiz, Australien, Irland und Deutschland an. Die Schlußlichter bilden Burundi, Tschad, Südsudan und Zentralafrikanische Republik vor dem uranreichen Niger.

15. September 2018


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