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SOZIALES/7993: Arbeit, Soziales und Familie - 07.12.2018 (SB)


VOM TAGE


1,35 Millionen Opfer des Individualverkehrs in einem Jahr

Weltweit starben im Jahr 2016 rund 1,35 Millionen Menschen im Straßenverkehr. Das war gegenüber der Erhebung drei Jahre zuvor eine Zunahme um rund 100.000, wie der WHO-Generaldirektor Ghebreyesus am Freitag in Genf meldete. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge ist der Straßenverkehr in den ärmeren Ländern dreimal so tödlich wie in den reicheren. Z. B. starben in Europa statistisch pro Jahr von 100.000 Einwohnern 9,3 bei Verkehrsunfällen. In Afrika waren es 26,6. Die WHO schlägt als Maßnahme gegen das Sterben im Straßenverkehr den Regierungen unter anderem Geschwindigkeitsbegrenzungen, Gurt- und Helmzwang, sichere Bürgersteige und Wege für Zweiradfahrer, Alkoholverbot am Steuer sowie Sicherheitsstandards für Autos einschließlich effektiver Kontrollen und Risikoaufklärung unter Verkehrsteilnehmern vor.

7. Dezember 2018


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