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SOZIALES/8092: Arbeit, Soziales und Familie - 16.03.2019 (SB)


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Akut drohende Hungerkatastrophe in Nordkorea

In Nordkorea drohen akut 50.000 Kinder zu verhungern. Der Volksrepublik fehlen rund 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel. Die Regierung hat damit begonnen, Essensrationen zu halbieren. Das berichtete der Geschäftsführer der Hilfsorganisation Mission East, Kim Hartzner, am Freitagmorgen im Deutschlandfunk. Er betonte, wenn man nicht Soja und Mais liefere, werde die Regierung nichts tun. Dann verhungerten die Leute. Die Kinder stürben hinter geschlossenen Türen. Mission East sei eine der wenigen Organisationen, welche von dem Regime ins Land gelassen würden, um den Menschen dort zu helfen. Mit 150.000 Euro könne seine vollständig auf Spenden angewiesene Organisation bereits 10.000 Kindern helfen. Es sei eine menschliche Verpflichtung, Leuten zu helfen ungeachtet ihrer Rasse, Herkunft und politischen Überzeugung. An Gründen des Lebensmittelmangels in Nordkorea nannte Hartzner die schlechte Ernte im vergangenen Jahr, den Mangel an landwirtschaftlich nutzbarer Fläche und deren vollkommen ineffiziente Bewirtschaftung.

16. März 2019


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