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UMWELT/7855: Ökologie, Umweltschutz und Katastrophen - 09.08.2018 (SB)


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Hitzewelle: Langsam schwinden die Trinkwasservorräte

Die anhaltende Hitzewelle hat nicht nur einige Flüsse und Gewässer austrocknen lassen und ein großes Fischsterben ausgelöst, inzwischen schwinden auch die Trinkwasservorräte. Daß solch eine Dürre im sonst eher feucht-kühlen Deutschland herrschen könnte, hat auch die Politik überrascht. Inzwischen wurde bekannt, daß die Bundesregierung einen Notfallplan erarbeiten läßt, nach dem in Zukunft auf regionale oder bundesweite Trinkwasserknappheiten reagiert werden soll. Allerdings wird dieser erst im Herbst stehen. Obgleich die Trockenheit nach einem kurzen Regenintermezzo zurückkehren oder wohl noch einige Zeit anhalten wird und die Wasservorräte langsam schwinden, gab das Bundesamt für Bevölkerungsschutz bekannt, daß die Versorgung mit Trinkwasser in Deutschland nicht gefährdet sein soll. Schließlich sollen knapp zwei Drittel des Trinkwassers in Deutschland aus Grundwasser gewonnen werden und nur 30 Prozent dem Oberflächenwasser entnommen sein.

9. August 2018


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