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UMWELT/7892: Ökologie, Umweltschutz und Katastrophen - 15.09.2018 (SB)


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CO2-Emissionen machen Reis und Getreide weniger nahrhaft

Das Ablassen des Klimagases Kohlendioxid in die Umwelt läßt nicht nur die Temperaturen auf der Welt steigen. Forscher der Harvard T. H. Chan School of Public Health in Boston warnen, daß in 18 Ländern bis zum Jahr 2050 fünf Prozent der Proteine in Reis, Getreide und anderen Grundnahrungsmitteln verloren gehen könnten, wenn die CO2-Emission weiterhin ansteigt. Bangladesch, die Türkei, Ägypten, den Iran und den Irak zählen die Forscher zu den Ländern, in denen die meisten Menschen mit einem Proteinmangel zu kämpfen hätten. Den größten Anteil an der Gesamtbevölkerung sollen Tadschikistan, Bangladesch, Burundi, Liberia, die besetzten Palästinensergebiete, der Irak und Afghanistan aufweisen.

15. September 2018


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