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WIRTSCHAFT/7688: Märkte und Finanzen - 14.02.2018 (SB)


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Siemens führt acht Jahrzehnte Engagement im Irak fort

Die Deutsche Welle hat am Dienstag exklusiv mit dem Siemenschef Joe Kaeser über die Interessen seines Unternehmens am Wiederaufbau im Irak gesprochen. Am Rande einer internationalen Geberkonferenz in Kuwait zeigte Kaeser Verständnis für die Menschen im Irak, die schlimme Zeiten durchgemacht hätten. Sie verdienten Frieden, Freiheit und ein besseres Leben. Der Siemenschef begrüßte das ehrgeizige Reformprogramm der irakischen Regierung, welches Wirtschaftswachstum begünstigt und die Anstrengungen beim Wiederaufbau, die Förderung des Humankapitals sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen beschleunigt. Zur Frage, wie Siemens zum Wiederaufbau beitragen könne, sagte Kaeser, Siemens sei dankbar und stolz darauf, ein Teil der Zukunft des Iraks zu sein, genau wie man Teil seiner Vergangenheit gewesen sei und das Land nie verlassen habe - nicht einmal in den schwierigsten Zeiten. Siemens habe mehr als acht Jahrzehnte im Irak mit lokalen Partnern an Schlüsselprojekten in der Infrastruktur gearbeitet. Deswegen sei man gut positioniert, um den Übergang des Landes zu einer stabilen und erfolgreichen Volkswirtschaft mitzugestalten. Iraks Bevölkerung sei jung. Die Lage sei stabiler geworden. Dazu komme der Reichtum an Rohstoffen. Das ergebe ein solides Fundament, auf dem man eine wohlhabende Gesellschaft aufbauen und eine großartige Zukunft für das Land und seine Bevölkerung entstehen lassen könne.

14. Februar 2018


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