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WIRTSCHAFT/7836: Märkte und Finanzen - 13.07.2018 (SB)


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In Berlin weht der Wind der Freiheit auch für Harley-Davidson

Der in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin ansässige Motorradhersteller Harley-Davidson will einen Teil seiner Produktion nach außerhalb der USA verlagern, um die von der EU als Antwort auf die von der US-Regierung verhängten Zölle auf Stahl und Aluminium eingeführten Strafzölle auf Harley-Motorräder zu umgehen. Die landeseigene Berliner Standortförderagentur Berlin Partner hat den Harley-Chef Matthew Levatich in einem Schreiben die deutsche Hauptstadt als attraktiven Standort für ein Motorradwerk anempfohlen. Von dem zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli versandten Brief berichtete zuerst der Tagesspiegel. Der Agenturchef Stefan Franzke stellt die Hauptstadt der stärksten Volkswirtschaft Europas als internationale und aufgeschlossene Stadt dar, welche hochqualifizierte Talente aus aller Welt anzieht. In Berlin bauen viele multinationale Konzerne ihre Dienstleistungszentren, Labore und Digitaleinheiten auf. Außerdem produziert BMW in Berlin-Spandau jährlich rund 150.000 Motorräder. Harley-Davidson kann zudem mit maßgeschneiderten Lösungen für exakt seine Bedürfnisse rechnen. Nicht zuletzt könnte die "Freedom Machine Berlin" die Antwort auf die Ausschau von Harley nach "Freedom" sein.

13. Juli 2018


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