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WISSENSCHAFT/7803: Aus Forschung und Technik - 23.05.2018 (SB)


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Weitere Spectre-Sicherheitslücke gefunden

Und wieder wurde eine Sicherheitslücke in der Architektur der Prozessoren entdeckt. Auch wenn manch ein Experte die tatsächlich davon ausgehende Gefahr nicht erkennen kann - die Lücken wurden bislang nur von Sicherheitsforschern entdeckt, und nirgendwo soll es über sie zu einem Angriff gekommen sein -, haben die Spectre und Meltdown getauften Sicherheitslücken die Computer-Welt in Aufruhr versetzt. Doch jetzt haben die Sicherheitsforscher laut der Internetplattform WinFuture.de eine neue Lücke gefunden. Sie hat den Namen Spectre v4. Von ihr betroffen sollen alle modernen Out-of-order Execution-Prozessorkerne von Intel, AMD, ARM sowie IBMs Power 8-, Power 9- und System z-CPUs sein. Spectre v4 soll eine Schwachstelle darstellen, die einen spekulativen Bypass ausnutzt. Sollte ein Angreifer darüber erfolgreich sein, soll er zumindest theoretisch im CPU-Stack ältere Speicher-Werte oder andere Speicher-Orte auslesen können.

23. Mai 2018


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