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WERKSTATT/258: Entscheidung zur "Unterstützten Beschäftigung" begrüßt (Silvia Schmidt, SPD)


Silvia Schmidt, MdB - 08.06.2009
Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion

Entscheidung des Bundeskartellamtes zur Unterstützten Beschäftigung


Silvia Schmidt begrüßt die Entscheidung des Bundeskartellamtes zur Unterstützten Beschäftigung:

Die Werkstätten für behinderte Menschen müssen gleichberechtigt an den Ausschreibungen zur Vergabe der seit Jahresbeginn neuen Maßnahme "Unterstützte Beschäftigung" beteiligt werden. Die vorhandenen vergleichbaren fachlichen Qualifikationen müssen berücksichtigt werden. Dieser Ansicht war auch das Bundeskartellamt und hat beschlossen, dass die Werkstätten, gerade für die mit dem Gesetz abgezielte Gruppe, die fachlichen und organisatorischen Qualifikationen aus den bestehenden Eingangs- und Berufsbildungsbereichen mitbringen.

Silvia Schmidt, Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, sagte dazu: "Ich hoffe, dass wir mit dieser Entscheidung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen werden. Zum einen können noch mehr Menschen mit Behinderung von diesem guten Gesetz profitieren, zum anderen wird die fachliche Qualifikation der Werkstätten in den Nutzen der Menschen gestellt, für die wir dieses Gesetz im Deutschen Bundestag gemacht haben. Somit kommen wir unserem Ziel näher, unter Einbeziehung der bestehenden fachlichen Strukturen und mit Garantie der bestehenden Arbeitsplätze in den Werkstätten, neue Chancen für Bildung und Arbeit auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt zu entwickeln und zu fördern. Das ist eine sozialdemokratisches Ziel!".


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Quelle:
Pressemitteilung: Berlin, den 08.06.2009
Herausgeber: Silvia Schmidt, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB)
Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion
Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: (030) 227 73109, Fax: (030) 227 76627
E-Mail: silvia.schmidt@bundestag.de
Internet: www.silviaschmidt.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 10. Juni 2009