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WERKSTATT/264: SPD unterstützt Petition für Mindestlöhne (Silvia Schmidt, SPD)


Silvia Schmidt, MdB - 13.07.2010
Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion

SPD unterstützt Petition für Mindestlöhne in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)


"Es ist ein Skandal, dass Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft kaum die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit zu verdienen, obwohl das die UN-Behindertenrechtskonvention fordert. Wir brauchen mehr Ansätze wie die Unterstützte Beschäftigung und die Integrationsunternehmen. Aber wir brauchen auch gerechte Löhne in den Werkstätten. Für die Beschäftigten ist die Werkstatt ihr Arbeitsplatz, sie geben dort alles und werden qualifiziert. Sie verstehen nicht, warum diese Gesellschaft sie mit einem Durchschnittslohn von 130 Euro abspeist und sie deshalb dauerhaft von der Sozialhilfe oder einer Rente abhängig sind", sagte Silvia Schmidt, Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion heute in Berlin.

Schmidt weiter: "Die SPD unterstützt eine Petition zu Mindestlöhnen in Werkstätten, weil wir die Diskussion über dieses Thema vorantreiben wollen. Wir wollen aufzeigen, dass Menschen mit Behinderung das gleiche Recht haben, einen auskömmlichen Lohn zu verdienen. Die Solidarität der Gesellschaft wird gebraucht, um eventuelle Minderleistungen auszugleichen. Am Ende sollte Jeder, der nach Kräften in der Werkstatt arbeitet auch nicht mehr von der Sozialhilfe leben und sein Einkommen und Vermögen zu jeder Zeit offenlegen müssen."


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Quelle:
Pressemitteilung: Berlin, den 04.06.2010
Silvia Schmidt, MdB
Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion
Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel (030) 227 73109, Fax (030) 227 76627
E-Mail: silvia.schmidt@bundestag.de
Internet: www.silviaschmidt.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 15. Juli 2010