|
||
|
Schattenblick → INFOPOOL → PARABLICK → UFO BOULEVARD/330: Apollo-Astronaut Edgar Mitchell mystelt mal wieder (SB)"Ufo-Absturz von Roswell fand tatsächlich statt" Es gibt olle Kamellen, die sind dermaßen oft durchgekaut worden, daß sie sich nur noch durch ihre Unappetitlichkeit hervortun. Dazu gehört der sogenannte Roswell-Zwischenfall, mittlerweile ein Ur-Mythos der Ufologie und Sinnbild dafür, daß sich eine Million Zeugen selbstverständlich nicht irren können ... Der Apollo-14-Astronaut Edgar Mitchell, der als sechster Mensch den Mondboden betreten hat und dort mehr als neun Stunden herumspaziert ist, hat die mittlerweile fossilierte Kamelle namens "Roswell-Zwischenfall" kürzlich noch mal aufgegriffen und mit ihm all die neuzeitlichen Ufo-Forscher, die offenbar noch ein gesundes Gebiß haben müssen. Mitchell behauptet, daß in Roswell tatsächlich kein Wetterballon abgestürzt ist, sondern ein Ufo. Dazu lesen wird auf PR-inside.com (24.4.2008), daß Mitchell, der seine Kindheit in Roswell verbracht hat, am Rande der X-Conference 2008 gegenüber dem deutschen Ufologen Robert Fleischer sagte, daß der Ufo-Absturz "stattfand". Wörtlich hieß es dazu:
Ja, mysteriös ist vor allem die Behauptung, in Roswell sei Anfang Juli etwas anderes als eine Zeitungsente abgestürzt. "Flying Saucer Captured" titelte ein Lokalblatt unter Berufung auf eine angeblich von der Air Force autorisierte Presseerklärung. Die wurde am nächsten Tag widerrufen, und ja, gewiß, es war kein Wetterballon, dessen Teile der Schafzüchter William "Mac" Brazel von seinem Pachtland einsammelte und der Air Force präsentierte. Wie viele andere Ufologen behauptet Mitchell, er selbst habe in Roswell recherchiert und sei zu der Überzeugung gelangt, daß Ufos existieren. Wenn nun ein ehemaliger Astronaut, der einen Doktor besitzt und, wie PR-inside schreibt, als Nationalheld gilt, solch eine Behauptung aufstellt, muß da nicht irgend etwas dran sein? Nicht unbedingt. Mitchell ist in der Ufo-Szene kein unbeschriebenes Blatt. Das Mitglied hatte bereits während seines Apollo-14-Flugs mit Freunden auf der Erde private Experimente zur außersinnlichen Wahrnehmung durchgeführt. Anfang 1973 gründete er das Institute of Noetic Sciences (IONS), um die Kraft des Geistes zu erforschen. Angeblich wurde ihm vor einigen Jahren per Fernheilung ein Nierenkrebs beseitigt. Mitchell hat mit seinen Glaubensvorstellungen nie hinter dem Berg gehalten und häufiger erklärt, daß er überzeugt davon ist, daß viele tausend Ufo-Sichtungen, die seit den vierziger Jahren aufgezeichnet wurden, auf außerirdische Besucher zurückgehen, und daß die Regierung eine Desinformationspolitik betreibt, in Wirklichkeit aber verstorbene Außerirdischen erforschen lasse. Der ehemalige Raumfahrer glaubt an das dyadische Modell des Bewußtseins. Anhänger dieser Vorstellung sind davon überzeugt, daß das anthropische Bewußtsein in dem Feld eines Nullpunkt-Quantenpotentials wurzelt, das mit dem Big Bang entstanden ist. Das Bewußtsein sei mehr als eine bloße Molekülansammlung, glauben Vertreter dieser Weltanschauung. Mitchell erforscht unter anderem selbstreferentielle Reflektionen, als unverzichtbare mathematische Basis einer Evolution allen Existierenden in Relation zur sich selbst erzeugten Quantenkosmologie, wobei das kritische Moment der materiellen Phase transistiert und simultan Masse und Elektromagnetismus generiert, was logischerweise das vierdimensionale Raumzeitkonzept betrifft ... ach ja, und natürlich Einsteins allgemeine Relativitätstheorie. Deswegen gibt es Ufos. 24. April 2008
|