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ARBEIT/1654: Flexi-Rente - Arbeitskraft zum Schleuderpreis


DIE LINKE - Presseerklärung vom 14. September 2016

Flexi-Rente: Arbeitskraft zum Schleuderpreis


SPD und Union müssen die gesetzliche Rente wieder sichern. Für Beschäftigte braucht es abgesicherte Übergänge in die Rente, statt Rentner zum Rabattpreis, kritisiert der Parteivorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger, die Pläne der Bundesregierung zur so genannten "Flexi-Rente".

Die Bundesarbeitsministerin flexibilisiert die Beschäftigten bis zur Unkenntlichkeit - wann ist ein Rentner ein Rentner? Geht es nach der Bundesregierung, sollen sich Beschäftigte auch nach 40 Jahren täglicher Arbeit weiter verbiegen, um für die Arbeitgeberlobby verfügbar zu sein. Damit lenkt die Bundesregierung weiter davon ab, dass das Rentensystem dringend reformiert werden muss. Die Flexi-Rente ist der verzweifelte Versuch, sich bis zur Bundestagswahl um eine echte Rentenreform herumzudrücken. Bundesarbeitsministerin Nahles will die Arbeitgeber finanziell schonen, um für sie arbeitende Rentnerinnen und Rentner "billiger" zu machen - das ist auch angesichts des Fachkräftemangels im wahrsten Sinne des Wortes asozial. Die unternehmerfreundlichen Vorschläge der SPD führen dazu, dass die Sozialkassen sich weiter leeren, sich die Jobaussichten für jüngere Beschäftigte verschlechtern und Rentnerinnen und Rentner dem Markt bis zum Umfallen zur Verfügung stehen müssen.

Beschäftigte brauchen einen abgesicherten Übergang in die Rente. Dafür muss zunächst das Rentenniveau angehoben werden, um eine angemessene Lebensstandardsicherung im Alter zu gewährleisten. Die Bundesregierung muss endlich aufhören, Rentner unter Druck zu setzen. Die Rente ab 63 als Lebensabschnitt, in dem man von seiner Lebensleistung in Würde und Sicherheit leben kann, muss respektiert und gesetzlich gesichert sein.

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Quelle:
Partei DIE LINKE - Pressemitteilung vom 14. September 2016
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veröffentlicht im Schattenblick zum 16. September 2016

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