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FINANZEN/1367: Merkel ist die Mutter der nächsten Finanzkrise


Presseerklärung - DIE LINKE. im Bundestag vom 16. April 2015

Sahra Wagenknecht: Merkel ist die Mutter der nächsten Finanzkrise


"Wenn die Bundesregierung den Vorschlag der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute zur Senkung der Steuerbelastung für niedrigere und mittlere Einkommen umsetzen will, kann sie einfach vom Steuerkonzept der LINKEN abschreiben. Denn DIE LINKE fordert seit Jahren die Entlastung monatlicher Bruttoeinkommen bis zu einer Höhe von 6.000 Euro", kommentiert Sahra Wagenknecht die heutige Veröffentlichung des Frühjahresgutachtens der Wirtschaftsforschungsinstitute. Die Erste Stellvertretende Vorsitzen de der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Stattdessen stellt die Bundesregierung ihre anhaltende Unfähigkeit zur Schau, für ein ausreichendes und stetiges Wachstum zu sorgen. Merkels unsolide Strategie, die Menschen durch Nullzinsen in die Verschuldung zu treiben, wird jedenfalls in der nächsten Finanzkrise enden. Für ein nachhaltiges Wachstum müssen endlich die Masseneinkommen und die öffentlichen Investitionen stark erhöht werden. Eine solche solide Wirtschafts- und Finanzpolitik ist ohne neue Schulden finanzierbar, indem unter anderem die Vermögenssteuer auf Vermögen ab einer Million Euro wieder eingeführt wird. Eine gerechtere Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums ist dringend notwendig und eine Voraussetzung für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum."

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Quelle:
Presseerklärungen - DIE LINKE. im Bundestag
vom 16. April 2015
Deutscher Bundestag
Fraktion DIE LINKE.
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Telefon: 030/227 52800, Telefax: 030/227 56801
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Internet: www.linksfraktion.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 18. April 2015

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