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FRAKTION/100: Jakob Maria Mierscheid wird geehrt


Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion - 9. Dezember 2014

Jakob Maria Mierscheid wird geehrt

Der Pressesprecher, der SPD-Bundestagsfraktion, Ali von Wangenheim teilt mit:



Das dienstälteste Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion, Jakob Mierscheid aus Morbach im Hunsrück, erfährt endlich eine Ehrung im Berliner Regierungsviertel. Nachdem seine Heimatgemeinde jüngst einen neuen Wanderweg nach ihm benannt hat, soll Berlin gegenüber Morbach im Jahre Eins nach Wowereit nicht weiter zurückstehen.

"In Berlin wird nun ebenfalls ein Weg nach ihm benannt, genauer: Ein Steg, derjenige, der das Paul-Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus verbindet. Ein Steg, der Bewegung in luftiger Höhe symbolisiert, denn Mierscheid, der diese Ehrung aufgrund seiner Bescheidenheit ohnehin mit Stirnrunzeln sieht, würde sich dagegen wehren, wenn ein Haus nach ihm benannt würde. Denn er will kein altes Haus sein, sondern nur in einem wohnen. Und das tut er.

Der untere Steg, der schon seit längerem als Jakob-Mierscheid-Steg bezeichnet wird, soll am Montag, dem 15. Dezember 2014 um 14.00 Uhr in einer kleinen Zeremonie seinen Namen erhalten. Und ein entsprechendes Schild.

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Thomas Oppermann und die Justiziarin Katarina Barley, die Mierscheid gelegentlich wegen seiner häufigeren Abwesenheit in seinem Wahlkreis vertritt, werden anwesend sein. Ob Oppermann und Barley selbst schrauben, befindet sich noch in Klärung. Man wird es sehen.

Die Schilder werden an dem oberen Steg angebracht, aber nicht weil Mierscheid abgehoben wäre. Sondern weil er die umlaufenden Gerüchte kennt, dass der Übergang mit den zwei Stegen nach dem Vorbild der Tower Bridge in London umgestaltet werden soll - mit einem klappbaren Übergang unten, damit kleinere Kreuzfahrtschiffe mit Intendanten an Bord das nahe gelegene ARD-Gebäude einfacher erreichen können. Mierscheid, das ist verständlich, will nicht, dass er und sein Schild durch einen klappbaren Steg zerrissen werden. Er befürchtet zumal, dass es in Berlin heißen könnte, dass er seine Klappe nicht halten kann, was aber, das wissen alle, definitiv falsch ist. Aber kommen will er schon."

Copyright 2014 SPD-Bundestagsfraktion

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Quelle:
Pressemitteilung Nr. 809 vom 9. Dezember 2014
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veröffentlicht im Schattenblick zum 11. Dezember 2014