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UNIVERSITÄT/2370: Jena - Masterstudiengang "Öffentliche Kommunikation" (idw)


Friedrich-Schiller-Universität Jena - 08.07.2009

Die Arbeit vor dem Kommunikationserfolg

Neuer Masterstudiengang "Öffentliche Kommunikation" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena


Jena (08.07.09) Die vielfältigen Grundlagen für erfolgreiche TV-Sendungen oder PR-Kampagnen sind für den Laien kaum erkennbar. Man kann den meist enormen Zeitaufwand nur ahnen, der bereits im Vorfeld für Marktforschung, Zielgruppenanalyse und Kommunikationsplanung betrieben worden ist. Der neue Masterstudiengang "Öffentliche Kommunikation" der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der ab dem kommenden Wintersemester 2009/10 eingeführt wird, soll nun für dieses weite Berufsfeld qualifizieren. Eine Bewerbung ist bis zum 15. September möglich (Kontakt: master[at]uni-jena.de).

"Der Schwerpunkt unseres neuen Masterprogramms liegt ganz klar bei der Planung und Analyse von öffentlicher Kommunikation", betont Prof. Dr. Wolfgang Seufert. Unter allen ähnlichen Studiengängen habe der Jenaer Master bundesweit das deutlichste Profil in diese Richtung, so der Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Universität Jena weiter.

"Das Besondere an dem Studiengang ist der hohe Anteil an methodischen Ausbildungsinhalten", betont der Studiengangsverantwortliche Prof. Dr. Georg Ruhrmann. Diese gelten in Grundlagen bereits als Zugangsvoraussetzung. Außerdem sei der Master sehr stark forschungsorientiert, so der Jenaer Kommunikationswissenschaftler. Dafür wird es nach einem Grundlagensemester zwei zweisemestrige Forschungsseminare geben, deren Inhalte eng an die Forschungsvorhaben des Instituts angebunden sind. "Unsere Studierenden können dadurch die Anwendung der theoretisch erlernten Methoden trainieren und ihre Kompetenzen in den einzelnen Bereichen ausbauen", sagt Ruhrmann.

Für die Konzeption des Studiengangs hat sich das Institut für Kommunikationswissenschaft mit drei weiteren Bereichen der Universität Jena zusammengetan, so dass Schnittstellen zu anderen Sozialwissenschaften entstanden sind. "Diese Verbindung der Bereiche Soziologie, Psychologie, Wirtschafts- und Politikwissenschaft bietet einen ausgezeichneten Überblick über die verschiedenen Methoden und Blickwinkel auf Kommunikationsprozesse", ist Prof. Seufert überzeugt. Damit seien die Absolventen hervorragend für Positionen in Berufsfeldern der strategischen Planung und Analyse im Mediensektor, der Markt- und Meinungsforschung sowie in Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und Organisationen gerüstet.

Informationen zum neuen Masterstudiengang gibt es im Internet unter:
www.master.uni-jena.de.

Kontaktdaten zum Absender der Pressemitteilung unter:
http://idw-online.de/pages/de/institution23


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Quelle:
Informationsdienst Wissenschaft e. V. - idw - Pressemitteilung
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Manuela Heberer, 08.07.2009
WWW: http://idw-online.de
E-Mail: service@idw-online.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 10. Juli 2009