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MELDUNG/367: Viruserkrankung setzt Sylvester außer Gefecht (SB)



Titelverteidigung gegen Mehdi Bouadla muß verschoben werden

Sebastian Sylvester kann den IBF-Titel im Mittelgewicht nicht wie geplant am 22. Januar in Neubrandenburg verteidigen. Der Weltmeister aus dem Sauerland-Boxstall mußte den Kampf gegen den französischen Herausforderer Mehdi Bouadla wegen einer Viruserkrankung absagen. Der Greifswalder verlieh seiner Enttäuschung Ausdruck und verwies auf den ärztlichen Rat, keinesfalls in den Ring zu steigen. Nun wolle er die Titelverteidigung so schnell wie möglich nachholen. Auch Sauerland Event teilte mit, daß man den ausgefallenen Kampf zeitnah im Neubrandenburger Jahnsportforum nachholen wolle.

Da aufgrund der Erkrankung Sylvesters die gesamte Veranstaltung storniert worden ist, muß auch der zweite geplante Kampf um die Weltmeisterschaft zwischen dem IBF-Champion im Cruisergewicht, Steve Cunningham, und Herausforderer Enad Licina zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Der Absage zum Opfer fielen ferner die vorgesehenen Auftritte Mahir Orals, Kubrat Pulevs, Edmund Gerbers und Jens Krulls.


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Denis Lebedew wartet auf Entscheidung der WBO

Nach der knappen und umstrittenen Niederlage gegen Marco Huck am 18. Dezember in Berlin hängen die nächsten Schritte in der Karriere Denis Lebedews zunächst von der Entscheidung der WBO ab. Der Manager des Russen, Wladimir Hrjunow, hatte gegen die Wertung des Kampfs Beschwerde eingelegt und erwartet in wenigen Tagen eine Antwort des Verbands.

Hrjunow verweist auf die Unterstützung seiner Position, die aus zahlreichen Ländern eingetroffen sei, und will die Teilnahme am geplanten Turnier der sechs namhaften Cruisergewichtler von der Beschlußlage der WBO abhängig machen. Sauerland Event hat als Organisator des Turniers zum Ausdruck gebracht, daß man Lebedew einen Platz im Teilnehmerfeld freihalten möchte.


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Denis Boitsow will bis Mai wieder einsatzbereit sein

Der russische Schwergewichtler Denis Boitsow, der beim Hamburger Universum-Boxstall unter Vertrag steht, laboriert seit geraumer Zeit an einer Verletzung der rechten Schlaghand. Im Frühjahr 2010 hatte er sich in der Hoffnung, alle Probleme zu beheben, einer Operation unterzogen, die eine längere Zwangspause nach sich zog. Als Boitsow im November erstmals wieder einen Kampf bestritt, traten die alten Probleme jedoch erneut zu Tage, worauf ein weiterer Eingriff im Dezember vorgenommen wurde.

Nun hofft man bei Universum, daß der Russe bis Mai wieder uneingeschränkt boxen kann. Wie Boitsow berichtet, habe er derzeit keine Schmerzen mehr und könne die Hand gut bewegen. In den nächsten Wochen sollen weitere Tests durchgeführt werden, worauf es gilt, den rechten Arm wieder zu belasten und zu stärken. Denis Boitsow, der in 28 Profikämpfen ungeschlagen ist, wird bei der WBA an Nummer zwei der aktuellen Weltrangliste geführt.

19. Januar 2011



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Elektronische Zeitung Schattenblick, ISSN 2190-6963
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