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MELDUNG/411: Duell der deutschen Weltmeister Stieglitz und Sartison (SB)



Titelträger von WBO und WBA im Supermittelgewicht treffen aufeinander

Am 9. April kommt es in der Magdeburger Bördelandhalle zum attraktiven Kräftemessen zweier deutscher Weltmeister im Supermittelgewicht. Robert Stieglitz, der beim Boxstall SES unter Vertrag steht, steigt mit Heimvorteil in den Ring, um seinen WBO-Gürtel um eine weitere Trophäe zu ergänzen. Denselben Anspruch unter umgekehrten Vorzeichen trägt Dimitri Sartison aus dem Hamburger Universum-Boxstall als amtierender Champion der WBA vor.

Promoter Ulf Steinforth hob die Bedeutung dieses Kampfes hervor, bei dem erstmals zwei aktuelle deutsche Weltmeister aufeinandertreffen. Wie Stieglitz unterstrich, wolle er sich mit den Allerbesten messen und die Situation an der Weltspitze klären. Sein Gegner Sartison kündigte ein mitreißendes Duell an, aus dem er als Sieger hervorgehen werde.

Übertragen wird die Titelvereinigung von Sat.1, dessen Sportchef Sven Froberg Boxsport auf höchstem Niveau verspricht. Robert Stieglitz habe bei seinem ersten Auftritt unter Regie des Senders eine ausgezeichnete Vorstellung geboten und erfolgreich Werbung in eigener Sache gemacht. Die Sportsendung "ran Boxen" werde den Zuschauern einen weiteren spektakulären und packenden Kampfabend präsentieren.


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Robert Helenius bekommt es mit Samuel Peter zu tun

Robert Helenius, der aufstrebende Schwergewichtler mit finnischem und schwedischem Paß aus dem Berliner Sauerland-Boxstall, bekommt es nach vierzehn ausnahmslos gewonnenen Profikämpfen mit einem ausgesprochen schweren Brocken zu tun. Am 2. April soll der 27jährige im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen mit dem früheren WBC-Weltmeister Samuel Peter in den Ring steigen, für den 34 Siege und vier Niederlagen zu Buche stehen.

In der aktuellen Rangliste der IBF wird Helenius nur einen Platz hinter dem Nigerianer an sechster Stelle geführt. Wer diesen Kampf gewinnt, hat folglich gewisse Aussichten, womöglich gegen den im Ranking führenden US-Amerikaner Eddie Chambers anzutreten und so einer Herausforderung des Weltmeisters Wladimir Klitschko nahezukommen. Diese Perspektive mag für die Verantwortlichen bei Sauerland den Ausschlag gegeben haben, dem Skandinavier gefährlich früh in seiner Karriere ein Kaliber vom Range Samuel Peters vorzusetzen.

Wie Sauerland-Sportdirektor Hagen Döring argumentiert, sei man mit der Entwicklung des Finnen sehr zufrieden. Da er ein außergewöhnlicher Athlet sei, der über bemerkenswerte Schlagwirkung gebiete, könne man in seinem Fall große Schritte machen. Robert Helenius selbst blickt dem bevorstehenden Auftritt mit Zuversicht entgegen. Obgleich ihm klar ist, daß der Nigerianer zu den zähesten Boxern gehört, die gegenwärtig im Schwergewicht anzutreffen sind, freut er sich eigenen Angaben zufolge darauf, sich mit diesem hochkarätigen Kontrahenten zu messen.

9. März 2011



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Elektronische Zeitung Schattenblick, ISSN 2190-6963
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