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MELDUNG/433: Höhepunkte des Frühjahrs auf einen Blick (SB)


Vorschau auf ausgewählte Profikämpfe der kommenden Wochen


2. April: Marco Huck gegen Ran Nakash

Weltmeister Marco Huck verteidigt den WBO-Titel im Cruisergewicht in Halle/Westfalen. Der 26jährige aus dem Sauerland-Boxstall trifft im Gerry Weber Stadion auf Ran Nakash aus Israel. Während Huck 31 Kämpfe gewonnen und nur einen gegen Steve Cunningham aus den USA verloren hat, stehen für den ungeschlagenen Israeli 25 Siege zu Buche. Der in Bielefeld aufgewachsene Marco Huck war am 29. August 2009 durch einen Sieg über Victor Emilio Ramirez Weltmeister geworden und bestreitet nun seine sechste Titelverteidigung.

Wie der Geschäftsführer von Sauerland Event, Chris Meyer, hervorhob, werde der 32jährige Herausforderer bei den Verbänden WBA und WBC in den Top-15 geführt. Man sei froh, einen erstklassigen Gegner präsentieren zu können. Sauerland-Sportdirektor Hagen Doering zufolge verdient Nakash seinen Lebensunterhalt nicht nur als Profiboxer, sondern auch als Ausbilder von Eliteeinheiten und Veranstalter von Fight-Camps. Der Israeli sei des öfteren im Ausland aufgetreten, unter anderem in den Vereinigten Staaten, Deutschland und Bulgarien.


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2. April: Robert Helenius gegen Samuel Peter

Robert Helenius, der aufstrebende Schwergewichtler mit finnischem und schwedischem Paß aus dem Berliner Sauerland-Boxstall, bekommt es nach vierzehn ausnahmslos gewonnenen Profikämpfen mit einem ausgesprochen schweren Brocken zu tun. Der 27jährige steigt im Gerry Weber Stadion mit dem früheren WBC-Weltmeister Samuel Peter in den Ring, für den 34 Siege und vier Niederlagen zu Buche stehen.

In der aktuellen Rangliste der IBF wird Helenius nur einen Platz hinter dem Nigerianer an sechster Stelle geführt. Wer diesen Kampf gewinnt, hat folglich gewisse Aussichten, womöglich gegen den im Ranking führenden US-Amerikaner Eddie Chambers anzutreten und so einer Herausforderung des Weltmeisters Wladimir Klitschko nahezukommen. Diese Perspektive mag für die Verantwortlichen bei Sauerland den Ausschlag gegeben haben, dem Skandinavier gefährlich früh in seiner Karriere ein Kaliber vom Range Samuel Peters vorzusetzen.


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2. April: Krzysztof Wlodarczyk gegen Francisco Palacios

Weltmeister Krzysztof Wlodarczyk verteidigt den Titel des WBC im Cruisergewicht in Warschau gegen den Puertoricaner Francisco Palacios. Wie die Statistik des Polen von 44 Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden zeigt, ist er nicht nur ein sehr erfahrener, sondern auch ein erfolgreicher Champion, der sich vor keinem Gegner zu verstecken braucht. Indessen reist der Pflichtherausforderer mit einer makellosen Profibilanz von 20 gewonnenen Kämpfen an, die den Titelverteidiger zur Vorsicht mahnt.

Wlodarczyk unterstrich, daß er Palacios als gefährlichen Gegner einschätze, zumal der Puertoricaner über beträchtliche Schlagwirkung verfüge. Wenngleich dieser Auftritt weitaus schwieriger als seine erste Titelverteidigung zu bewältigen sein werde, sei er fest entschlossen, sich durchzusetzen und den Gürtel im Land zu halten. Als zusätzlicher Anreiz winkt Wlodarczyk im Falle einer erfolgreichen Titelverteidigung die Teilnahme am geplanten Super-Six-Turnier im Cruisergewicht, das nach den Vorstellungen Promoter Sauerlands im Spätsommer beginnen soll.


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2. April: Cecilia Braekhus gegen Jill Emery

Cecilia Braekhus verteidigt die Titel der Verbände WBA, WBC und WBO im Weltergewicht im dänischen Herning gegen Jill Emery aus den USA. Da die Norwegerin aus dem Sauerland-Boxstall in der unabhängigen Weltrangliste "BoxRec" an führender Position und die US-Amerikanerin an zweiter Stelle notiert wird, zählt das bevorstehende Duell zu den hochkarätigsten in dieser Gewichtsklasse. Mit ihren drei Titeln und einer Bilanz von 16 Siegen geht die ungeschlagene Weltmeisterin als Favoritin in den Kampf mit dieser Kontrahentin, die bislang zehn Auftritte gewonnen, aber schon vier verloren hat. Cecilia Braekhus rechnet zwar mit Schwerarbeit, doch schließt sie eine Niederlage aus.

Da die in Berlin von Ulli Wegner trainierte Norwegerin weit über ihre Heimat hinaus populär ist, kann sie auch bei ihrem vierten Gastspiel in Herning auf die Unterstützung des Publikums zählen. Bei ihrem letzten Auftritt besiegte sie im November Eva Halasi durch K.o. in der dritten Runde. Vom deutschen Fachmagazin "Boxsport" wurde sie kürzlich als "Boxerin des Jahres" geehrt.


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9. April: Robert Stieglitz gegen Dimitri Sartison

In der Magdeburger Bördelandhalle kommt es zu einem attraktiven Kräftemessen zweier deutscher Weltmeister im Supermittelgewicht. Robert Stieglitz, der beim Boxstall SES unter Vertrag steht, steigt mit Heimvorteil in den Ring, um seinen WBO-Gürtel zu verteidigen. Sein Gegner Dimitri Sartison aus dem Hamburger Universum-Boxstall ist amtierender Champion der WBA.

Promoter Ulf Steinforth hob die Bedeutung dieses Kampfes hervor, bei dem erstmals zwei aktuelle deutsche Weltmeister aufeinandertreffen. Wie Stieglitz unterstrich, wolle er sich mit den Allerbesten messen und die Situation an der Weltspitze klären. Sein Gegner Sartison kündigte ein mitreißendes Duell an, aus dem er als Sieger hervorgehen werde. Übertragen wird die Titelvereinigung von Sat.1, dessen Sportchef Sven Froberg Boxsport auf höchstem Niveau verspricht.


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9. April: Tomasz Adamek gegen Kevin McBride

Tomasz Adamek geht mit dem Vertrag in der Tasche, der ihm die Herausforderung Wladimir oder Vitali Klitschkos im September garantiert, bei seinem zwischenzeitlichen Aufbaukampf kein Risiko ein. Der Pole tritt im Prudential Center in Newark, New Jersey, gegen Kevin McBride an, der eine lösbare Aufgabe für ihn sein sollte. Adamek, der früher Weltmeister im Halbschwer- und Cruisergewicht war, will auch seinen sechsten Schwergewichtskampf gewinnen und seine glänzende Profibilanz von 43 Siegen bei nur einer Niederlage weiter verbessern.

Für den 1,98 m großen und rund 130 Kilo schweren Kevin McBride stehen 35 gewonnene und acht verlorene Kämpfe sowie ein Unentschieden zu Buche. Da der Ire den Zenit seiner Karriere schon vor geraumer Zeit überschritten hat, wird er aller Voraussicht nach kein ernsthafter Prüfstein für Tomasz Adamek sein. Allenfalls der gewaltige Unterschied in den beiderseitigen Körpermaßen könnte den Polen vor gewisse Probleme stellen. Von einem hochklassigen Duell geht unter diesen Umständen niemand aus. Indessen ist durchaus nachvollziehbar, daß sich Adamek mit dem größten Zahltag seiner elfjährigen Profikarriere vor Augen nicht durch die Wahl eines gefährlicheren Gegners die Butter vom Brot nehmen lassen will.


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7. Mai: Sebastian Sylvester gegen Daniel Geale

Weltmeister Sebastian Sylvester verteidigt den IBF-Titel im Mittelgewicht im Neubrandenburger Jahnsportforum gegen den australischen Pflichtherausforderer Daniel Geale. Anfang des Jahres hatte sich der 30 Jahre alte Greifswalder eine Viruserkrankung zugezogen, die ihn einige Zeit außer Gefecht setzte und zur Absage des geplanten Kampfs gegen Mehdi Bouadla zwang. Inzwischen ist Sylvester wieder gesund und in guter körperlicher Verfassung, so daß der Vorbereitung auf das Duell mit dem gleichaltrigen Ranglistenersten aus Australien nichts im Wege steht.

Der von Karsten Röwer trainierte Sylvester hat 34 Kämpfe gewonnen, drei verloren und einen unentschieden beendet, Geale war in 24 von 25 Profikämpfen erfolgreich. Im Jahnsportforum hat der Greifswalder bereits fünf Kämpfe bestritten und keinen davon verloren. Den letzten Auftritt bestritt er am 30. Oktober 2010 in Rostock, wo er den Hamburger Mahir Oral in zwölf Runden einstimmig nach Punkten besiegte. Die für den 22. Januar 2011 in Neubrandenburg geplante Titelverteidigung mußte er absagen. Daniel Geale setzte sich im Oktober 2010 in einem Ausscheidungskampf gegen den russischen Exweltmeister Roman Karmazin mit technischem K.o. in der zwölften Runde durch.


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7. Mai: Evander Holyfield gegen Brian Nielsen

Wenn die Veteranen Evander Holyfield und Brian Nielsen in Dänemark aufeinandertreffen, steht kein Titel zur Disposition. Zwar ist der US-Amerikaner amtierender Weltmeister des unbedeutenden Verbands WBF, doch lehnt es dieser ab, den Dänen als regulären Herausforderer zu akzeptieren. Da Nielsen seit 2002 keine Kämpfe mehr bestritten hat, rechtfertige die lange Zeit der Inaktivität eine Titelchance nicht.

Wie WBF-Präsident Howard Goldberg erklärte, sei Brian Nielsen vor einem Jahrzehnt ein ernstzunehmender Herausforderer gewesen. Nachdem er jedoch inzwischen neun Jahre nicht mehr im Ring gestanden habe, komme er für eine Herausforderung des Champions nicht in Frage. Davon abgesehen habe der Verband mit der Austragung des Kampfs kein Problem. Gewinnt Holyfield, darf er den Gürtel behalten, verliert er jedoch, wird der Titel für vakant erklärt.


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7. Mai: Kelly Pavlik gegen Alfonso Lopez

Nach mehr als einjähriger Abwesenheit meldet sich Kelly Pavlik mit einem Kampf im Supermittelgewicht gegen Alfonso Lopez zurück, der im Vorprogramm des Duells zwischen Manny Pacquiao und Shane Mosley im MGM Grand in Las Vegas über die Bühne gehen soll. Der frühere Weltmeister zweier Verbände im Mittelgewicht aus Youngstown, Ohio, hatte seine Titel im vergangenen Jahr überraschend an den Argentinier Sergio Martinez verloren. Als Gerüchte um seine körperliche Verfassung und ein mögliches Ende der Karriere nicht mehr verstummen wollten, räumte er einige Zeit später Alkoholprobleme ein und suchte im November 2010 eine Entzugsklinik auf.

Pavlik kündigte einen Aufbaukampf gegen Brian Vera an, der jedoch abgesagt werden mußte. Obwohl er seit einem Sieg gegen Jermain Taylor im Jahr 2008 nicht mehr im Supermittelgewicht angetreten ist, notiert ihn das WBC in der aktuellen Rangliste auf dem ersten Platz. Mit 36 Siegen und zwei Niederlagen kann der Exweltmeister auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen, der ihn jedoch angesichts seiner lebensgeschichtlichen Turbulenzen in der jüngeren Vergangenheit nicht davor feit, über Lopez zu stolpern, sofern er sich nicht in die bestmögliche Verfassung bringt. Sein Gegner hat zwar bislang nur gegen unbekannte Leute gekämpft, ist aber in 21 Auftritten ungeschlagen. Da ihr Duell in den USA vom Sender Showtime übertragen wird, weiß Lopez um die Bedeutung dieser Chance, sich über einen namhaften Kontrahenten vor einem breiten Publikum in Szene zu setzen.


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14. Mai: Arthur Abraham gegen Andre Ward

Arthur Abraham trifft im Halbfinale des Super-Six-Turniers im Home Depot Center in Los Angeles auf den ungeschlagenen WBA-Weltmeister Andre Ward. Der Olympiasieger von Athen 2004 aus Oakland hat seit 1996 keinen Kampf mehr verloren und auch im Profilager seine Siegesserie fortgesetzt, wo er bislang 23 Gegnern das Nachsehen gab. Bei seinem Turnierauftakt entthronte er im November 2009 in seiner Heimatstadt den hochgehandelten Dänen Mikkel Kessler als Champion der WBA und avancierte zum Favoriten der Serie. Es folgten Siege gegen Allan Green und Sakio Bika, mit denen er seinen Anspruch unterstrich, sich gegen die hochkarätige Konkurrenz durchzusetzen und als Weltmeister der Verbände WBA und WBC aus dem Turnier im Supermittelgewicht hervorzugehen.

Im Juli 2009 hatte Arthur Abraham als ungeschlagener Weltmeister der IBF im Mittelgewicht seinen Titel niedergelegt, um in die höhere Gewichtsklasse aufzusteigen. Dort feierte er einen gelungenen Einstand, als er vor großer Kulisse in Berlin den namhaften US-Amerikaner Jermain Taylor durch K.o. in der zwölften Runde besiegte und sich an die Spitze des Teilnehmerfelds im Turnier setzte. Dann folgte eine jähe Ernüchterung, als er im März 2010 in Detroit durch Disqualifikation gegen Andre Dirrell verlor. Noch deprimierender waren jedoch die Umstände seiner Niederlage im letzten Kampf der Vorrunde, bei dem er im Duell um den WBC-Titel in Helsinki dem Briten Carl Froch klar nach Punkten unterlag.


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21. Mai: Jürgen Brähmer gegen Nathan Cleverly

Jürgen Brähmer verteidigt den WBO-Titel im Halbschwergewicht in der Londoner Wembley Arena gegen Pflichtherausforderer Nathan Cleverly aus Wales. Darauf haben sich die Universum Box-Promotion, bei der der Schweriner unter Vertrag steht, und der britische Promoter Frank Warren geeinigt. Während Cleverly in 21 Profikämpfen ungeschlagen ist, steht Brähmers Bilanz bei 36 Siegen und zwei Niederlagen.

Für Universum wäre nach den wirtschaftlichen Einbußen und sportlichen Rückschlägen der zurückliegenden Monate seit Auslaufen des Vertrags mit dem ZDF zum 31. Juli 2010 ein Lichtblick wünschenswert. Den wollte der Schweriner seinem Boxstall bereits im Januar bescheren, als er nach Kasachstan gereist war, um sich in einem Vereinigungskampf mit WBA-Champion Beibut Schumenow zu messen. Eine akute Erkrankung zwang Brähmer jedoch, das Duell kurzfristig abzusagen und die Heimreise anzutreten.


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22. Mai: Denis Lebedew gegen Roy Jones jun.

Roy Jones jun. tritt in Moskau gegen den russischen Cruisergewichtler Denis Lebedew an. Da dem früheren Weltmeister in vier Gewichtsklassen für dieses Duell eine Garantiebörse von 500.000 Dollar zugesichert ist, geht man davon aus, daß in erster Linie finanzielle Aspekte ausschlaggebend für den riskanten Auftritt sind. Mit einer Bilanz von 54 Siegen und sieben Niederlagen hat der US-Amerikaner zwar die weitaus größere Erfahrung vorzuweisen, doch verfügt der 31jährige Lebedew, für den 21 gewonnene Kämpfe und ein verlorener Auftritt zu Buche stehen, über enorme Schlagwirkung.

Im vergangenen Jahr hatte sich Denis Lebedew in einem Ausscheidungskampf durch K.o. in der zweiten Runde gegen Alexander Alexejew aus dem Hamburger Universum-Boxstall durchgesetzt. Damit sicherte er sich das Vorrecht, WBO-Weltmeister Marco Huck herauszufordern, dem er am 18. Dezember 2010 in Berlin umstritten nach Punkten unterlag. Derzeit führt Lebedew die Rangliste der WBO im Cruisergewicht an und erhofft sich offenbar von einem Sieg gegen eine frühere Legende wie Roy Jones die Teilnahme am geplanten Super-Six-Turnier im Cruisergewicht, das Sauerland Event voraussichtlich vom Spätsommer an über die Bühne bringen wird.


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4. Juni: Carl Froch gegen Glenn Johnson

Im Halbfinale des Super-Six-Turniers bekommt es der britische WBC-Champion Carl Froch in der Boardwalk City Hall in Atlantic City mit Glen Johnson zu tun. Froch, der 27 Kämpfe gewonnen und nur einen verloren hat, gilt als Favorit im Duell mit dem Veteranen, für den 51 gewonnene, vierzehn verlorene sowie zwei unentschieden beendete Auftritte zu Buche stehen. Der Brite hat erst zwei Kämpfe in den USA ausgetragen, wo er zuletzt im April 2009 seinen Titel erfolgreich gegen den früheren Mittelgewichtsweltmeister Jermain Taylor verteidigen konnte. Im laufenden Turnier der Supermittelgewichtler besiegte er zunächst den US-Amerikaner Andre Dirrell knapp nach Punkten, unterlag dann dem mittlerweile aus dem Turnier ausgestiegenen Mikkel Kessler und gewann schließlich gegen Arthur Abraham.

Glen Johnson stieg nachträglich ins Turnier ein und sicherte sich mit einem vorzeitigen Sieg gegen Allan Green aus den USA den Einzug ins Halbfinale. Der gebürtige Jamaikaner hofft, in seiner Wahlheimat auf die Unterstützung des Publikums zählen zu können. Wenngleich Frochs britische Fans bekanntlich sehr reisefreudig seien, rechnet Johnson damit, daß ihm die Mehrheit der Zuschauer den Rücken stärken wird. Für Stimmung sei bei diesem Kampf jedenfalls gesorgt.


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23. Juli: Amir Khan gegen Timothy Bradley

Der Brite Amir Khan steht bei den Golden Boy Promotions unter Vertrag und ist Weltmeister der WBA im Halbweltergewicht. Im selben Limit boxt Timothy Bradley aus den USA, der von Gary Shaw vermarktet wird und durch einen Sieg über seinen Landsmann Devon Alexander den Gürtel der WBO um die Trophäe des WBC ergänzt hat. Während für den Champion aus Nordengland 24 gewonnene Auftritte und eine Niederlage zu Buche stehen, kann der Doppelweltmeister auf die makellose Bilanz von 27 Erfolgen zurückblicken.

Nun wollen Amir Khan und Timothy Bradley die Frage, wer von beiden die Gewichtsklasse anführe, praktischerweise im Ring einer Klärung zuführen. Sie haben sich auf einen Kampf geeinigt, der in Las Vegas oder Los Angeles ausgetragen werden könnte. Die Pläne sehen eine Übertragung ihres Duells in der Sendereihe "Boxing After Dark" bei HBO, nicht jedoch als Pay per View vor. Dieses reduzierte Interesse in den USA dürfte nicht zuletzt darauf zurückzuführen sein, daß Bradleys Titelvereinigung mit Alexander die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllte.

1. April 2011



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