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DEUTSCH - BACKEN/005: Frankenlaib (SB)



FRANKENLAIB

Obgleich die meisten Brote aus Roggen und Weizen, Hefe und Sauerteig bestehen, gibt es doch eine ganze Reihe Rezepte mit landestypischem Charakter, die sie geschmacklich unverwechselbar machen. Sie unterscheiden sich im Mischungsverhältnis der Mehlsorten und in den Gewürzen. Eine besondere Spezialität aus den Franken ist der "Frankenlaib":



ZUTATEN

800 g Roggenmehl Type 1150
200 g Weizenmehl Type 1040
1 Würfel Hefe
1/2 l lauwarmes Wasser
300 g Sauerteig
2 El. Salz,
etwas Kümmel, Fenchel oder Anis
50 g Margarine für das Backblech

Das Roggenmehl in eine Schüssel füllen und eine große Mulde hineindrücken. Da hinein wird das Weizenmehl gegeben und erneut eine Mulde gedrückt. In diese kommt die in wenig lauwarmes Wasser aufgelöste Hefe. Mit dem Finger etwas Mehl vom Muldenrand lösen und unter die Hefeflüssigkeit mischen. Ca. 10 Minuten gehen lassen.

Dann lauwarmes Wasser, Salz und den Sauerteig nacheinander hinzufügen und alles so lange kneten, bis der Teig sich von der Schüssel löst. Falls er zu fest ist, etwas lauwarmes Wasser hinzugeben, falls er zu feucht ist, etwas Mehl. Je sorgfältiger Sie kneten, um so besser gelingt das Brot! Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort anderthalb Stunden gehen lassen. Inzwischen kann man schon ein Backblech einfetten.

Den Teig zusammenschlagen. Kümmel oder eines der anderen Gewürze auf die bemehlte Arbeitsplatte streuen und den Teig darauf solange kneten, bis er alles Gewürz aufgenommen hat. Einen runden Laib formen, mit wenig Mehl bestäuben und auf das gefettete Backblech legen. Noch einmal etwa 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Dann das Brot auf der untersten Schiene backen. 1 Tasse heißes Wasser auf den Backofenboden gießen, danach die Backofenklappe sofort schließen. Schalten Sie den Backofen nach 20 Minuten auf 200 Grad herunter. Gießen Sie später noch eine halbe Tasse Wasser auf den Backofenboden. Weitere 70 Minuten backen. Falls es oben zu dunkel wird, decken Sie den Laib mit einer Alufolie ab.


Erstveröffentlichung am 1. Juli 1996

7. September 2007